Kirche aktuell

Neujahrsgruß der Superintendentin

Gott segne das neue Jahr!


Superintendentin des evangelischen Kirchen-
kreises Bielefeld Regine Burg.

Liebe Leserin, lieber Leser,

was erwarten Sie im neuen Jahr? Für sich persönlich, ihre Familie, für unsere Kirche und für die Welt? Sicherlich werden beim Nachdenken über diese Frage manche Wünsche und Hoffnungen lebendig, die Sie hegen: dass es klappt mit dem Ausbildungsplatz, dass die Gesundheit erhalten bleibt, dass der geplante Urlaub gut wird, dass die Kinder ihren Weg finden, dass wir in der Kirche wichtige Aufgaben weiterhin wahrnehmen können, dass die Rezession nicht so stark wird wie befürchtet, dass endlich mehr Frieden wird in der Welt!

Betrachten wir manche dieser Wünsche genauer, wird deutlich, dass Zukunftserwartungen auch von Ängsten und Befürchtungen bestimmt sind, dass sich Schattenseiten und negative Erfahrungen in ihnen widerspiegeln.

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Bibelwoche mit Dr. Klara Butting

"Seht ihn, den Gott erwählt hat"


Dr. Klara Butting.

Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde lädt ein zu einer Bibelwoche mit der Theologin und Autorin Dr. Klara Butting. Vom 7 bis 11. Januar geht es im Dietrich-Bonhoeffer-
Gemeindezentrum und in der Matthäuskirche, Am Brodhagen 36, unter der Überschrift „Seht ihn, den Gott erwählt hat” um globale Machtstrukturen, Gottes Widerstand und Israels erste Könige.

Hier der Programmflyer.

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Neuer Katalog

Kinder- und Jugendfreizeiten 2009


Das Programmheft „Miteinander unterwegs“ der Evangelischen Jugend Bielefeld ist erschienen. Auf 47 Seiten werden eine große Auswahl an unterschiedlichsten Möglichkeiten für die Gestaltung der Ferien im  Jahr 2009 angeboten. Kinder- und Jugendfreizeiten für Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren sind für Frankreich, Spanien, Schweden, Ungarn, USA, Irland und Dänemark sowie Langeoog, Ameland, Diemelsee, Sölden, Häger u.a. geplant. Aber auch Ferienspiele, Veranstaltungen und Senminare sind Bestandteil des Programmheftes. „Wir von der Evangelischen Jugend bieten bei unseren Freizeiten, unseren Begegnungsfahrten und unseren Ferienangeboten mehr als Spiel und Spaß an. Bei uns gibt es viel zu sehen, neue Länder zu erleben, viel zu erfahren, neue Menschen kennen zu lernen und Freizeit, Ruhe, Erholung und Entspannung zu finden“, sagt Jugendpfarrer Thomas Wandersleb.. Das Programmheft gibt es in den Kirchengemeinden und im Jugendpfarramt im Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7, Tel. (0521) 5837202, E-Mail: jupfbi@kirche-bielefeld.de oder unter www.evangelischejugendbi.de.

Neue Gottesdienstreihe der Innenstadtgemeinden

Abendgedanken


Wer bin ich? – Eine Frage, die Menschen bewegt zu allen Zeiten. Die Frage nach mir
selbst, die Frage nach dem Ich. Zwar ist diese Frage nicht jederzeit an der Zeit. Bisweilen geht das Leben seinen Gang. Vom Morgen bis zum  Abend - nichts Außergewöhnliches geschieht.

Manchmal aber wird das Leben unterbrochen. In Frage gestellt. Sei es, dass wir krank werden, den Arbeitsplatz verlieren, dass eine Liebe stirbt oder dass wir irgendwann spüren, wie vergänglich unser Dasein ist.

Klar ist auch: Unser Leben ist keine Insel. Wir werden bestimmt vom DU, von anderen Menschen: Ehepartnern, Freunden, Arbeitskolleginnen und -kollegen. Aber auch das WIR, die Gruppe, spielt eine Rolle: der Sportverein, der Chor, die Kirchengemeinde. Schließlich richten wir den Blick nach außen, gleichsam zu den anderen hin, zum IHR. Kräfte, die unser Leben mitbestimmen: am Arbeitsplatz, in Gesellschaft und Politik.
Auch werden wir vom MAN bestimmt, von dem, was die anderen denken und tun, von Moden und Meinungen. Nachdenken über unser Leben - gemeinsam mit anderen -, Orientierung gewinnen, Ermutigung erfahren. Das könnte gut tun.

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Soziales Ehrenamt in einer zukünftigen Gesellschaft

„Die Tagesdosis Bedeutung für andere“


Prof. Dr. Klaus Dörner.

Klaus Dörner findet den Begriff „Ehrenamt“ im Zeitalter der Postmoderne nicht mehr angemessen. Dies stellte er gleich an den Anfang seines Referates zu dem der Förderverein der Telefonseelsorge Bielefeld-OWL eingeladen hatte. Lieber ist dem ehemaligen leitenden Arzt an der Westfälischen Klinik Gütersloh die Bezeichnung „Bürgerhelfer“ – auch als Ergänzung zum professionellen Helfer, den die Moderne und die Industrialisierung hervorgebracht haben. „Hilfe wurde zunehmend institutionalisiert“, ist Dörners Fazit. Es gibt Anlaufstellen mit professionellen Helfern für psychisch und körperlich Kranke, für Menschen mit Behinderungen, für Kinder, für Alte. Soweit zu den hilfebedürftigen, den „Schwachen“. Von ihnen abgegrenzt stehen die Starken, die wiederum ihre eigenen Welten haben, in denen sie optimal funktionieren und funktionieren müssen.

Laut Dörner hat die Moderne jedoch das Versprechen nicht einhalten können, dass der Mensch „Sinn aus sich heraus findet“. Die Industrialisierung ermöglichte vielen Menschen ein ungekanntes Maß an freier Zeit, die in der Folge gestaltet werden konnte, aber auch gestaltet werden musste. Im postmodernen Menschen wächst nun die Erkenntnis, dass „Sinn eines anderen, eines Gegenübers, bedarf“. Dieser andre könne ein anderer Mensch sein, oder Gott, aber auch eine Mischung dieser beiden Komponenten.

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Offene Kirchen